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Wie entstand KALI:MERA?

Es waren erschütternde Bilder, die im Sommer 2015 die Medien beherrschten. Bilder vom Flüchtlingsdrama in der Ägäis und der Katastrophe auf Lesbos. 860.000 Menschen wählten in dem Jahr die Ostmittelmeer-Route zur Flucht und mehr als die Hälfte davon landeten auf Lesbos. Die Insel wurde das „Lampedusa Griechenlands“. Warum? Weil sie nur 8 Seemeilen an der engsten Stelle vom türkischen Festland entfernt liegt 







Es gab Wochenenden, an denen mehr als 5.000 Personen in Schlauchbooten an der Nordküste strandeten und es gab Tage, da sahen sich 30.000 Bewohner der Inselhauptstadt Mytilini rund 20.000 Flüchtlingen gegenüber. Die Insel, die Menschen, die Behörden, das ganze Land: Sie wurden alle von diesem Ansturm überrollt und es herrschte Chaos und grenzenloses Leid. 




In dieser dramatischen Situation begann KALI:MERA mit seiner Arbeit. Über ein lokales Netzwerk von Bekannten und Freunden, allen voran Theo Valakos, organisierten wir eine Fülle von konkreten Hilfsmaßnahmen „Das haben wir gemacht“. Dabei war und ist es nach wie vor unser Ziel, alle Maßnahmen schnell, unbürokratisch, effektiv und ohne Um­wege zu gestalten. Unser Organisator Theo Valakos stammt aus Mytilini und eröffnet uns über seine zahllosen gewachsenen Kontakte zu Behörden, Unternehmen und vielen Gruppierungen der Bevölkerung Zugänge, die Außen­stehenden verwehrt bleiben.

Als sich die Flüchtlingszahlen mit dem sogenannten Türkei-Deal im April 2016 drastisch reduzierten, verließen die mei­sten Hilfsorganisationen die Insel. Nicht KALI:MERA. Wir konzentrieren uns seit dem auf Projekte, die die Integration und Betreuung der Flüchtlinge auf der Insel zum Ziel haben „Laufende Projekte", denn die Situation z.B. im Lager Moria ist nur als katastrophal zu bezeichnen. Hier leben z.Z. mehr als 7.000 Menschen, obwohl Moria nur auf 2.000 ausgelegt ist. Hier warten Flüchtlinge teilweise über 12 Monate auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge. Hier hausen 1.500 Per­sonen in unbefestigten Zelten außerhalb des Lagers und der Winter steht vor der Tür. 

Erschwerend kommt hinzu, daß die griechischen Behörden die Arbeit der noch tätigen NGOs in Moria überhaupt nicht unterstützen. Kurzum: Es gibt also weiterhin viel zu tun. Gleiches gilt auch für die unübersehbare Not in der grie­chi­schen Bevölkerung, die alarmierend schnell voranschreitet.

Bei all den Problemen sollte man aber eines nicht ver­gessen: Lesbos ist unbestritten eine der schönsten grie­chi­schen Inseln. Der Artenreichtum von Flora und Fauna, die bezaubernden Landschaften, Orte und Strände und vor allem die freundlichen, warmherzigen Menschen bleiben allen Besuchern in Erinnerung. Umso härter trifft es die geplagte Bevölkerung, wenn der Tourismus wegen des Flüchtlingsthemas einen Bogen um die Insel macht. 

Durch die negative Medienpräsenz in 2015 meinten viele po­ten­tiel­len Besucher, dort nur Elend sehen zu können, was Unsinn ist und sie straften damit die tapferen Insel­be­wohner ab. 2016 brachen die Gästezahlen auf Lesbos um bis zu 60 % ein und 2017 lief es auch nur etwas besser. 

KALI:MERA ist es neben der Hilfe für Flüchtlinge und Griechen ein großes Anliegen klarzumachen, dass Lesbos nach wie vor eine Urlaubsreise wert ist.


Spyros Galinos, Bürgermeister der Insel Lesbos lobt die Projekte von KALI:MERA und dankt allen Spendern und Förderern. Rechts neben dem Inseloberhaupt unser Organisator Theo Valakos.


KALI:MERA steht für die Rettung von Flüchtlingen und notleidenden Griechen in Lesbos


Mit den Projekte von KALI:MERA wollen wir die Integration und Betreuung der Flüchtlinge auf Lesbos fördern


Durch KALI:MERA kommt Ihre Hilfe direkt bei den Flüchtlingen und in Not geratenen Griechen auf Lesbos an, vielen Dank für Ihre Unterstützung





Wer steht hinter KALI:MERA?



Werner Gnieser,

der aus dem Kaufmännischen der Zeitungsbranche kommt und schon Ende der siebziger Jahre mal auf einer griechischen Insel lebte, war es dann selbst­ver­ständlich zu entscheiden: „Da müssen wir was tun!“ Zu unglaublich und bewegend waren die Zustände, die beide vor Ort sahen und hautnah erlebten.

Der Verein wurde -inklusive Anerkennung der Gemeinnützigkeit- zusammen mit 6 weiteren Mitgliedern dann in rekordverdächtiger Zeit in Aalen gegründet. Beide Vorsitzenden von KALI:MERA recherchieren, realisieren und kontrollieren durch Besuche auf Lesbos alle Projekte.





Wofür steht KALI:MERA?

Wir kennen die Situation vor Ort und organisieren und kontrollieren den Einsatz der Spendengelder zielgerichtet mit unseren Partnern.

Wir halten Augen und Ohren offen, wenn es um neue Projekte geht, die wir je nach Spendenaufkommen unterstützen können.

Wir arbeiten nur mit Partnerorganisationen zusammen, die wir kennen und die verlässliche und seriöse Arbeit abliefern.

Mit unserem lokalen Netzwerk sind wir vor allem schnell in der Umsetzung.

Wir minimieren alle Verwaltungskosten. Es gibt keinen Overhead. Die Spenden fließen fast ausschließlich in unsere Projekte.

Alle Gründungsmitglieder von KALI:MERA verfügen über eine starke Affinität zur Insel Lesbos und Griechenland und sind damit Multiplikatoren und Helfer der Sache.

Andreas und Werner sorgen mit ihren Branchenkontakten für mediale Unterstützung. 

Unser Schatzmeister Gerald Groß (Bilanzbuchhalter bei SDZ.Druck und Medien in Aalen) steht für das seriöse und professionelle Rechnungswesen des Vereins.