Der kommt überall hin. Mit permanentem Allrad, dem robustem Sechszylinder-Dieselmotor und den hohen Geländereifen schafft der wendige VW / MAN FAE 8.136 (Foto) auch die schlechteste Piste auf der Insel Lesbos. Der Anschaffung und Umrüstung eines solchen (oder ähnlichen) Fahrzeugs gilt die Aktion „4x4“ von KALI:MERA gemeinsam mit unseren Frankfurter Freunden Tom Oppermann und Michael Kirnberger zur Erstversorgung von Flüchtlingen dort, wo sie eintreffen:

Last-Esel. Der klimatisierte Koffer-Aufbau des „KALI:MERA - Truck“ beherbergt die nötigen Versorgungs-Einrichtungen und kann bei Bedarf an den Brennpunkten stationär abgesetzt werden. Dann ist das Basis-Fahrzeug als regulärer LKW nutzbar.

An den häufig kaum zugänglichen Küsten im Norden und Osten der Insel.
Unsere Erfahrungen vor Ort: Um an den ständig wechselnden Brennpunkten schnell und wirkungsvoll Hilfe leisten zu können, ist ein extrem geländegängiges Fahrzeug erforderlich. Insbesondere im Winter sind die Trails auf Lesbos so unzugänglich, dass sie auch mit einem SUV nicht zu bewältigen sind. Deshalb entsteht genau hier ein Vakuum in Sachen Hilfe. Mit einem Allradfahrzeug ist dieses Problem gelöst - beispielsweise zur Unterstützung der Seeretter von Seawatch an Land.
Darüber hinaus planen wir, unsere Zusammenarbeit mit den Seerettern von Seawatch weiter auszubauen. So will das „Seawatch“-Team eine neue Anlandungs-Station an der Nordostküste organisieren - wo noch niemand Hilfe leistet. Hier kann KALI:MERA die Arbeit von „Seawatch“ an Land ergänzen. Auch dazu ist das Allradfahrzeug dringend erforderlich.

Trotz aller Diskussionen um die Sicherung der EU-Außengrenzen in Griechenland oder der Alimentierung der Türkei in Milliardenhöhe steht fest: Lesbos muss sich in diesem Jahr wiederum auf den Ansturm Hunderttausender einstellen, die vor Krieg und Not nach Europa drängen. Selbst jetzt im Winter mit seinen Stürmen landen die Boote täglich in den frühen Morgenstunden auf Lesbos an; bei den nächtlichen Überfahrten sind sie auf dem Radar der Küstenwache so gut wie unsichtbar. Die Flüchtlinge versuchen, trotz hoher Wellen, eisiger Winde, durchnässt von Seewasser und strömendem Regen, den Kontinent ihrer unbegrenzten Hoffnungen zu erreichen. Und viele von ihnen bleiben auf See. Den Überlebenden müssen wir helfen. Direkt vor Ort, wohin die sonst langen Arme der „großen“ Hilfswerke nicht reichen. Wo die Menschen ärztliche Soforthilfe, ein erstes Dach über dem Kopf benötigen, warme Decken, trockene Kleidung. KALI:MERA 4x4 bringt Hilfe - dorthin, wo sie bislang nicht möglich war.

Wir freuen uns über Spenden unter dem Stichwort „4x4“ - bitte AUSSCHIESSLICH auf das KALI:MERA - Konto bei der Sparkasse Göttingen, IBAN DE79 2605 0001 0056 0529 21