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Griechen in Not

Es ist in der Satzung von KALI:MERA verankert und war von Anfang an erklärtes Ziel : Hilfe für in Not geratene Griechen auf Lesbos. Es ist leider immer mehr in Vergessenheit geraten, daß im EU-Krisenland Griechenland die Not in der Bevölkerung enorm angestiegen ist. Vor allem ältere Menschen und Rentner leiden unter den einschneidenden Reformen im Land. Sie sind es leider, die zum großen Teil die Konsequenzen des Sparkurses tragen müssen. 

Dieser Teil unserer Hilfsarbeit gestaltet sich besonders sensibel, da viele Notleidenden aus Scham ihre Situation verbergen. Hier nur einige konkrete Beispiele für unsere Unterstützung in einem Problemfeld, das angesichts der Flüchtlingsproblematik allzu leicht in Vergessenheit gerät.





APHRODITI VELIZELOU (66) erhält keine Rente und hat keine Familie, die sie unterstützt. Etwas Geld erhält sie nur ab und zu dafür, dass sie auf dem Friedhof ihres kleinen Dorfes die „ewigen Lichter“ auf den Gräbern mit Öl nachfüllt. 

In finanzieller Not leben auch WASILI PETRAS und ELENI PLAGIOUTOU. Basilis muss mit 100 € Rente im Monat auskommen. Elena leidet schwer an einer Erkrankung der Schilddrüse. Ihre Versicherung zahlt zwar die Behandlung, aber schon lange nicht mehr die notwendigen Me­di­ka­mente. KALI:MERA unterstützt beide in ihrer schwierigen Situation.

Sowohl durch unseren Organisator Theo Valakos als auch das weitere Netzwerk unserer Helfer und Vertrauten auf der Insel, erfahren wir von diesen wirklich dramatisch in Not geratenen Personen. Alle Fälle werden durch uns nicht nur zu Beginn geprüft und entschieden, sondern unter­liegen auch einer dauerhaften Kontrolle. 

ERASMIA PAPAKONSTANTINOU bleiben von der Rente noch 100 € monatlich zum leben und auch für ZINOVIA BABITZA wurde uns von der Kirche in Mytilini offiziell bestätigt, dass sie mit ihren drei Kindern am Existenzminimum liegt. KALI:MERA unterstützt alle in ihrer schwierigen Situation.