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Seit Sommer 2015 unterstützt KALI:MERA e.V. flüchtende Menschen und in Not geratene Griechen auf Lesbos. Mit unserem engagierten Netzwerk an Helfern vor Ort konnten wir nicht nur in den dramatischen Monaten, als fast eine halbe Million Menschen auf der Insel strandeten, gezielt Hilfe leisten, sondern genauso konkret und direkt sind auch unsere aktuellen Maßnahmen:

Alles Projekte zur Linderung der Not bei Flüchtlingen und bedürftigen Griechen.

 

KALI:MERA e.V. aus Düsseldorf unterstützt Flüchtlinge und in Not geratene Griechen auf Lesbos

Die Unterstützung.

Damit unsere Hilfe auch wirklich greift, ist es wichtig, die Situation vor Ort zu kennen. Nur mit freiwilliger lokaler Un­ter­stützung können wir Projekte pri­ori­sieren und kontrollieren wie die Res­sour­cen sinnvoll eingesetzt werden. 

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Mit unseren Projekten bieten wir Flüchtlingen und bedürftigen Griechen Hilfe aus Lesbos an

Es gibt viel zu tun.

Unser Prinzip der direkten Un­ter­stützung der notleidenden Menschen hat sich vom ersten Projekt an be­währt. Denn beim Einsatz der uns über­ant­wor­te­ten Mittel sorgen wir dafür, dass Hilfe ohne Umweg direkt ankommt. 

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Mit Ihrer Hilfe helfen Sie Flüchtlingen und bedürftigen Griechen auf Lesbos

Auf Ihre Hilfe kommt es an.

Ob Medizin, Nahrung oder Kleidung, ohne Ihre Hilfe geht es nicht. Danke den vielen Einzel- und Spendern, den Organisationen und Unternehmen, die uns ihre Un­ter­stützung gewähren und die Projekte erst ermöglichen. 

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  +++ Aktuelle News und Informationen +++  

 

Mit warmen Mahlzeiten, Rettungs-und Heizdecken, sowie der Verteilung von Winterkleidung helfen wir vor Ort auf Lesbos

UNHCR schlägt Alarm!

Angesichts des bevorstehenden Winters macht die UN-Flüchtlingsagentur auf die zunehmend schwierige Situation der fast 14.000 Flüchtlingen aufmerksam, die auf den ost­ägäischen Inseln ausharren müssen. In den meisten Lagern herrschen chaotische Zustände. Auf den Inseln Lesbos und Samos warten in den sogenannten Hotspots rund 7.000 Men­schen auf die Bearbeitung ihrer Asylanträge, viele von Ihnen seit über einem Jahr. Ausgelegt sind die Lager nur für die Unterbringung von 2.000 Personen. Der Druck wächst, weil die Zahl der Neuankömmlinge steigt. 

Im September kamen rund 5.000 Menschen von der tür­ki­schen Küste zu den Inseln, darunter viele Familien mit kleinen Kindern. Die Lager sind hoffnungslos überfüllt. Viele Familien hausen außerhalb der Lager in Zelten. Allein im Lager Moria auf Lesbos sind 1.500 Flüchtlinge in Zelten ohne Boden, Iso­lation oder Heizmöglichkeiten untergebracht. UNHCR fordert von den griechischen Behörden dringend, auf den Inseln mehr winterfeste Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Sonst droht wieder ein Chaos wie im letzten Winter, als die Lager im Schlamm versanken und die Zelte unter der Last des Schnees einstürzten.

http://www.dnn.de/Nachrichten/Politik/Auffanglager-auf-Aegaeisinseln-hoffnungslos-ueberfuellt


Ihre Hilfe ist gefragt, unterstützen Sie KALI:MERA e.V. bei der Rettung von Flüchtlingen

Öfen für das Lager Moria.

Moria hat in den letzten Wochen wieder für Schlagzeilen gesorgt. Das Camp ist für 2.500 Personen ausgelegt und z.Z. müssen über 7.000 Flüchtlinge im und außerhalb des Lagers versorgt werden. Der ganze Wahnsinn europäischer Flüchtlingspolitik zeigt sich wiedermal auf Lesbos. 

Wir hatten Anfang November ein Gespräch mit Janis Balbakakis, dem Leiter des Lagers, der schon damals vor der dramatischen Situation bei Einbruch des Winters warnte. Bis zu 100 Flüchtlinge täglich sind in den letzten Wochen auf der Insel gestrandet und Behörden/Ministerien erlauben keine Weiterleitung an Camps auf dem Festland. Eine hochexplosive Lage. Die Einheimischen fühlen sich von Athen im Stich gelassen und gehen inzwischen zum protestieren auf die Straße. 

Wir haben Janis Balbakakis als vernünftigen, offenen und kompetenten Gesprächspartner kennengelernt, der leider nur den Mangel verwalten kann und den politischen Anordnungen aus der Hauptstadt zu folgen hat. Auf unsere Frage, wie wir mit unseren begrenzten Mitteln helfen könnten, schlug er die Installation von Öfen vor, die nicht nur Wärmen, sondern in denen auch Essen zubereitet werden kann. Der erste Ofen ist jetzt geliefert. In den nächsten Tagen organisiert das Lager die Umbauung des Ofens und wir besorgen noch Abzugsrohr und Brennmittel. 

Wenn Nutzung und pfleglicher Umgang mit der Feuerstelle funktioniert, wollen wir an weiteren Stellen des Lagers Öfen installieren.